Woche 2 des Soloprojekts

Diese Woche ist die große Gruppe einen Meterkäfig umgezogen, der mit kräftigen Prügeleien begrüßt wurde. Vor allem die Aufziehmaus ist durch permanentes Stänkern und Jagen aufgefallen.
Erst nach etwa 3 Stunden ist langsam Ruhe eingekehrt. Ab und zu hört man noch Gepiepse, aber insgesamt ist die Gruppe wieder stabil. Nur die Vielzitzenmaus stänkert nun öfter. Wenn das nicht aufhört, muss sie umziehen.
Der Sonntag war für alle Gruppen ein sehr ereignisreicher Tag, da ich ein Gehege aufgelöst und mehrere Gruppen umgestellt habe. Für die große Gruppe gab es fremd riechende Leinstreu und zwei neue Häuschen zum Angucken und Beschnüffeln. An der Gruppenzusammensetzung hab ich hier nur wenig gemacht. Die Vielzitzenmaus musste leider wegen fortgesetzter Aggression ausziehen. Dafür sind 3 hibbelige Rötelmausböcke eingezogen, die trotz lauten Protestes eingehend beschnüffelt wurden, bevor die Gruppe wieder zur Tagesordnung überging.
Das Einbringen der fremden Streu sowie die Änderung der Gruppenzusammensetzung haben sich insgesamt positiv auf die Tiere ausgewirkt. In der Gruppe kann ich Streit und Gepiepse jetzt fast nicht mehr beobachten.

Die kleine Gruppe der Patienten hatte die Woche über ein ruhiges Leben ohne Neuigkeiten, da wir auf einen Nachzügler gewartet haben, der leider nicht eintraf.
Am Samstag haben die Jungs daher Mädels zum Kuscheln bekommen. Leider haben sie sich nicht so über die Damen gefreut, wie erhofft, sodass ich die Streu der Jungs zum Teil gegen die der Mädels tauschen musste, bevor Ruhe eintrat. Jetzt wohnen sie mit zwei schiefköpfigen Albino-Omas, drei weiteren Rentnerinnen und zwei noch recht jungen Damen zusammen.
Nach dem sehr unruhigen Samstag und Gerhardts Attacken auf die Mädchen fand ich die ganze Gruppe am Sonntagmorgen selig schlafend im Baumwolltuch der Mädchen. Seitdem ist auch kein Streit mehr zu beobachten gewesen.
Daher wird die Gruppe jetzt noch ein Häuschen bekommen und noch diese Woche in ihr endgültiges Heim einziehen.

Siegfrieds Gruppe hat diese Woche insgesamt drei Häuser bekommen, sodass sie jetzt vier haben. Die neuen Häuschen wurden zwar neugierig beschnuppert und inspiziert, Streit gab es jedoch in der ganzen Woche nicht einmal.
Wenn das nach dem fünften Häuschen so bleibt, können sie noch diese Woche in den 120er Käfig umziehen.

Lars und seine Kastraten sind mitsamt ihrem Käfig vom oberen Flur ins Mäusezimmer umgezogen. Trotz der vielen neuen Gerüche und eines neuen Häuschens war die Truppe sehr friedlich. Streit konnte ich keinen beobachten.
Ebenfalls völlig ohne Zoff ging die Integration der Vielzitzenmaus ab, die von der großen Gruppe am Sonntag zu Lars’ Gruppe umgezogen ist, als ich deren Käfig umgestellt habe.

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