Saaten, Getreide und Nüsse – Mäusefutter mischen leicht gemacht

Inhaltsverzeichnis

Immer mehr Halter wollen ihr Mäusefutter selber mischen. Die Basis des Trockenfutters bilden für die meisten kleinen Nager dabei Mischungen aus diversen Saaten und Getreiden. Eine Auswahl dieser soll hier kurz vorgestellt werden.
Wenn Sie Ihr Mäusefutter mischen, sollten Sie bei der Zusammenstellung des Futters den Energiebedarf Ihrer Tiere beachten. Ölhaltige Saaten sollten bei guten Futterverwertern, die schnell zur Fettleibigkeit neigen, nur in mäßigem Umfang beigemischt werden. Einige Arten verfetten auch bei stark kohlenhydrathaltigem Futter. Auch hier hilft Ihnen beim Mischen des Futters ein Blick in die Liste.

Farbmaus am Futternapf mit Saaten und Getreide

A

Ackerbohnen

Die auch als Saubohnen, Puffbohnen oder Große Bohnen bekannten Ackerbohnen sind recht große Hülsenfrüchte. Sie enthalten unter anderem Vitamin C und verschiedene B-Vitamine. Unter den Mineralien sind sie besonders reich an Eisen, Zink und Magnesium. Als Feldfrüchte mit einem sehr niedrigen glykämischen Index sind sie auch für Diabetesgefährdete Arten interessant.
Allerdings werden die ganzen Bohnen von den meisten Nagern gern verschmäht. Beliebter sind sie dagegen als Ackerbohnenflocken. Diese leichter zu konsumierende Form macht sie für Mäuse offensichtlich attraktiver.

Ackerbohnen zählen zu den mehlhaltigen Saaten, sind jedoch auch recht proteinreich.

Nährwerte

Kohlenhydrate 12,5 %
Protein 7 %
Fett 0,5 %
Ballaststoffe 3 %

Adzukibohnen

Adzukibohnen (Vigna angularis) sind ursprünglich in Asien heimische Hülsenfrüchtler, die vor allem in Japan und China gern in der Küche verwendet werden. Die Bohnen der 30 bis 90 cm hohen Sträucher werden von Mäusen eher selten gefressen. Allerdings lässt sich mit ihnen ein sehr beliebtes und nahrhaftes Keimfutter für mausartige Nager züchten.
Adzukibohnen gehören zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 56 – 65 %
Rohprotein 19 – 21 %
Rohfett 1,4 %
Rohfaser 7 – 8 %
Rohasche 2 – 4 %

Alfalfa

Alfalfa ist die Saat der Luzerne (Medicago sativa). Die Fütterung der getrockneten Saat an Mäuse ist wegen ihres Canavaningehaltes umstritten. Canavanin ist eine nicht proteinogene, toxische Aminosäure. Zwar produziert sie keine produziert sie beim Verzehr keine akuten Vergiftungserscheinungen. Jedoch kann Canavanin wegen seiner Ähnlichkeit zu Arginin bei der Proteinsynthese statt diesem irrtümlich eingebaut werden. Es entstehen dann nicht voll funktionsfähige Proteine oder sogar komplett unbrauchbare Nonsensproteine.
Für Mäuse ist Alfalfa daher lediglich als Keimfutter interessant. Lassen Sie die Saat nach dem ersten Erscheinen des Keims mindestens 1 Woche aufkeimen. Dann hat der Sämling das enthaltene Canavanin aufgebraucht und das Keimfutter ist unbedenklich.

Kohlenhydrate  2,3 %
Rohprotein  4,0 %
Rohfett  0,7 %

Amaranth

Amaranth (Amaranthus spec.) gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist somit kein Getreide. Die Gattung Amaranthus umfasst etwa 60 Arten, von denen beispielsweise Amaranthus caudatus im Handel zu finden ist.
Die sehr kleinen, runden Samen können gelb, goldfarben, milchigweiß, rot, braun oder schwarz sein und werden aufgrund ihrer geringen Größe unter die Kleinsaaten gezählt. Neben den Saaten sind auch die Blätter essbar.
Amaranth gehört zu den mehlhaltigen Saaten, enthält darüber hinaus jedoch auch viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß und viele ungesättigte Fettsäuren. Zudem ist er reich an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, besonders Calcium und Eisen.

Wohl auch durch seine geringe Größe mögen viele Mausarten Amaranth nicht. Beliebter ist er da schon in seiner gepufften Form.

Nährwerte

Kohlenhydrate 59 %
Protein 15 %
Rohfett 9,8 %
Ballaststoffe 12 %
Anis
Die Anissaat ist der Samen der Anispflanze (Pimpinella anisum), die noch heute wegen ihres hohen Gehaltes ätherischer Öle in der Volksheilkunde sehr beliebt ist. Die Gewürz- und Heilpflanze gilt unter anderem als krampflösend, schleimlösend und entblähend.
Anis zählt zu den Mehlsaaten, ist jedoch auch vergleichsweise reich an Protein und Fett.

Nährwerte

Kohlenhydrate 35,4 %
Protein 17,6 %
Rohfett 15,9 %
 Aufrechte Trespe
Die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) oder Berg-Trespe ist ein weit verbreitetes Wiesengras aus der Familie der Süßgräßer. Wie alle Süßgräser ist sie für Mäuse fressbar und kann deshalb Teil von Grassamenmischungen sein. Sie können die Rispen jedoch auch selbst sammeln. Die Aufrechte Trespe blüht von Juni bis Juli und bildet dann Samen aus. Zu finden ist das anpsruchslose Gras vor allem auf mageren Böden.

B

Basilikumsamen

Basilikum (Ocimum Basilikum) kenne Sie wahrscheinlich als Gewürz in der Küche. Die kohlenhydrat- und proteinreiche Saat des Lippenblütkers ist jedoch ebenfalls eine interessante Ergänzung des Saatenmixes für viele Mausarten. Der Fettanteil besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Omega-3-Fetten. Nennenswert sind auch die Gehalte an Vitamin K und B6 sowie an Magnesium, Calcium, Zink und Eisen.

In die Diskussion geraten ist Basilikum wegen seines Gehaltes an Estragol und Methyleugenol. Diese Stoffe waren im Tierversuch krebserregend. Ob eine bedenkliche Menge bei gelegentlicher Fütterung aufgenommen wird, darf jedoch bezweifelt werden. Auf der anderen Seite zeigen die ätherischen Öle des Basilikums anthelmintische – also entwurmende – Effekte.

Basilikumsamen gehören zu den Mehlsaaten. Übrigens: Aus den Samen lassen sich auch leckere Sprossen züchten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 48 %
Protein 23 %
Fette 4 %

Blaumohn

Blaumohn ist die Saat des Schlafmohns (Papaver somniferum), aus dem auch Opium gewonnen wird. Der Opiatgehalt der Saat ist jedoch sehr gering. Dafür enthalten die Körnchen verhältnismäßig viel Protein und sehr viel Fett, davon zum Großteil einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Damit gehört der Blaumohn zu den Fettsaaten. Er ist außerdem recht reich an einigen B-Vitaminen, an Viamin E und Calcium, Eisen und Zink.

Allerdings wird die kleine Saat nicht von allen Arten gut akzeptiert. Vielen größeren Nagern und auch Farbmäusen ist sie vermutlich zu klein und das Schälen zu aufwändig. Ausgesprochene Klein(st)saatenfresser wie Afrikanische Knirpsmäuse oder Wüstenspringmäuse nehmen jedoch auch einen kleinen Mohnanteil im Futter gern an.

Nährwerte

Kohlenhydrate 4 %
Protein 20 %
Fette 42 %

Bockshorn-Kleesaat

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae). Seine Samen werden schon seit dem Altertum in der Volksmedizin verwendet. Im Nahen Osten, Nordafrika und Spanien wird er heute als als Nahrungsmittel oder Futterpflanze angebaut. Die Saat des Bockhornklees enthält viele Schleimstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sowie Gerbstoffe, Bitterstoffe und Saponine. Mit 4% ist sein Mineralgehalt besonders hoch. In größeren Mengen enthalten sind Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan und Kupfer. Auch der Gehalt an Vitamin C ist außergewöhnlich hoch.
Bockshornklee gehört zu den Mehlsaaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 48,3%
Protein  23%
Fette  6,4%
Ballaststoffe  10%

Breitwegerich

Der Breitwegerich (Plantago major) gehört zu den Wegerichgewächsen. Er wächst unter anderem an den Rändern von Weiden, Äckern und Wegen, aber auch in Wiesen. Die Samen des Wegereichs sind sehr proteinreich und sollen außerdem besonders viel Vitamin B1 enthalten. Darüber hinaus ist der Breitwegerich reich an Schleimstoffen, die den Samen entzündungshemmende, leicht abführende Eigenschaften verleihen.

Protein  15 – 20 %
Fette  10 %

Brennnesselsamen

Brennnesseln (Urtica) sind eine fast weltweit verbreitete Gattung der Brennnesselgewäschse. Die Samen der Gewächse sind sehr klein. Vor allem betonte Kleinsaatenfresser wie Wüstenspringmäuse freuen sich aber über diese fetthaltige Saat. Die können Sie als Einzelzutat kaufen oder selbst sammeln. Je nach Art blühen die Brennnesseln zwischen April und Oktober.

Brennnesselsamen sind kleine Vitalstoffbomben, so enthalten sie kleine Mengen der Vitamine E und A und Carotinoide sowie einige Vitamine der B-Gruppe in nennenswertem Umfang. Unter den Mineralien sind sie besonders reich an Calcium, Kalium und Eisen.

Nährwerte

Kohlenhydrate 26%
Protein 31%
Fette  4%

Broomcorn

Hirse Broomcorn Panicum miliaceumBroomcorn (Panicum miliaceum), auch Echte Hirse oder Rispenhirse ist ein Vertreter der Süßgräser (Poaceae). Die dunkle Hirse ist perfekt geeignet für einen Kleinsaatenmix für die meisten Nager. Auch als Rispe können Sie sie gut anbieten. Qualitativ gutes Broomcorn keimt gut auf, sodass Sie Ihre Broomcornrispen auch im Garten oder im Topf auf Balkon oder Fensterbrett selbst züchten können.
Broomcorn gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Kohlenhydrate 72,5 %
Protein 12,0 %
Fette 4,0 %

Buchweizen

Saaten für Mäusefutter - BuchweizenBuchweizen (Fagopyrum esculentum), auch Heidekorn genannt, ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern die Saat eines Knöterichgewächses, welches viele B-Vitamine, Vitamin E, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Phosphor enthält. Ebenfalls enthalten sind wichtige Aminosäuren wie Lysin, Arginin und Tryptophan.
Er gehört zu den mehlhaltigen Saaten und wird von den meisten Mäusen gern angenommen.
In reinen Kleinsaatenmischungen ist das etwas größere Korn eine willkommene Ergänzung.

Nährwerte

Kohlenhydrate 71%
Protein 9,8 %
Rohfett 1,8 %
Ballaststoffe 4 %

 

C

Chashew-Kerne

Cashewkerne sind Teil der Frucht des tropischen Cashew- oder Acajoubaumes (Anacardium occidentale) aus der Familie der Sumachgewächse. Der zu den Fettsaaten zählende Kern ist zwar eine Kalorienbombe, enthält aber auch zahlreiche wertvolle Vitalstoffe, darunter mehrere B-Vitamine, die Vitamine A und E sowie die Mineralien Eisen, Zink, Magnesium, Kalium und Selen. Außerdem ist der Gehalt der Aminosäure Tryptophan im Proteinanteil sehr hoch.

Nährwerte

Kohlenhydrate  30,5%
Protein  17,2%
Fette  42,2%
Ballaststoffe  2,9%

Chia

Die Mexikanische Chia ist ein Salbeiverwandter aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ihre Samen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Mineralien und Antioxidantien. Bei den Vitaminen sind Provitamin A, Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin) sowie Folsäure erwähnenswert. Bei den Mineralstoffen ist die Chiasaat besonders reich an Calcium, Phosphor, Kalium, Kupfer und Zink. Chia geriet in die Kritik, nachdem selbst in Bio-Ware Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden wurden.
Mit seinem hohen Fettgehalt zählt Chia zu den Fettsaaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate  8%
Protein  17%
Fette  31%
Ballaststoffe  34%

D

Dari

Dari ist der weiße Samen der Sorghum-Hirse (Sorghum bicolor) und gehört zu den Süßgräsern.
Mit seinem geringen Fett- und hohen Kohlenhydratanteil gehört er zu den mehlhaltigen Saaten. Auch der Proteingehalt dieser Saat ist recht hoch. Zudem ist das Aminosäureprofil recht günstig.
Dari enthält allerdings Calcium und Phosphor in einem ungünstigen Verhältnis von 1:3, sodass das Calcium nur ungenügend von der Maus aufgenommen werden kann. Dafür enthält es recht viel Silicium in Form on Kieselsäure und weist einen recht hohen Eisengehalt auf.
Die kleinen Körner sind sehr gut für eine Kleinsaatenmischung geeignet.

Nährwerte

Kohlehydrate 70%
Protein 10%
Fett 5 %
 

Dillsamen

Dillsamen sind die Saat des Dills (Anethum graveolens), auch Grukenkraut genannt. Der Doldenblütler gehört zu den häufigten Gewürzen in der einheimischen Küche. Die Saat zeichnet durch einige wertvolle Inhaltsstoffe aus. So enthält Dillsamen verschiedene B-Vitamine und Vitamin C. Bei den Mineralien sind die Samen besonders reich an Calcium (mit einem günstigen Verhältnis zu Phosphor), Kalium, Eisen und Magnesium.

Von Bedeutung in der Volksheilkunde ist der Dillsamen vor allem wegen seines ätherischen Öls. Die Saat gilt als verdauungsanregend, entblähend und krampflösend. Sie wirkt jedoch nicht so stark wie der in diesen Bereichen ebenfalls traditionell eingesetzte Kümmel. Weitere Inhaltsstoffe sind Cumarine und verschiedene Derivate der Kaffeesäure.

Nährwerte

Kohlehydrate 55%
Protein 16%
Fett 15 %
 

Dinkel

Dinkel (Triticum spelta) ist ein robustes, anspruchsloses, noch recht ursprüngloches Getreide, das unter anderem reich an Niacin und Kalium ist.
Dinkel gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 62,4 %
Protein 11,6 %
Rohfett 2,7 %
Ballaststoffe 8,8 %

E

Einkorn

Einkorn (Tritium monococcum) ist ein Weizenverwandter, Urvater von Kulturweizen und Dinkel und wurde bereits vor rund 9600 Jahren kultiviert und ist damit eines der ältesten Getreide der Welt. Einkorn bringt zwar einen deutlich geringeren Ertrag als der heute verbreitete Weizen, ist jedoch auch deutlich reicher an Mineralstoffen, Beta-Carotin und bestimmten Aminosäuren.
Einkorn gehöhrt zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 50,5 %
Protein 19,5 %
Fett 2,8 %

Emmer

Emmer oder Zweikorn (Triticum dicoccum) zählt zu den Urgetreiden und ist trotz seiner langen Grannen ein Weizenverwandter. Er ist vergleichsweise proteinreich, enthält vor allem B-Vitamine und für ein Getreide recht viel Vitamin E.

Der Emmer gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 62,3 %
Protein 12 %
Fett 2,8 %
Ballaststoffe 8,8 %

Erbsen, getrocknet

Erbsen (Pisum sativum) sind Hülsenfrüchte (Legominosae). Als solche sind sie recht proteinreich und bringen ein günstiges Aminiosäureprofil mit. Außerdem sind sie reich an den Vitaminen B1, B3 und K sowie an den Spurenelementen Eisen, Mangan und Kupfer und dem Mengenelement Magnesium.

Unter den sekundären Pflanzenstoffen sind die Phytoöstrogene und der Tanningehalt erwähnenswert, der bei Futtererbsen bei bis zu 2,5% liegen kann. Die Phytoöstrogene können bei vermehrter Aufnahme die Fruchbarkeit der Tiere nachteilig beeinflussen. Außerdem enthalten sie in unbedenklicher Menge eine Blausäurevorstufe.

Erbsen gehören zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 42 %
Protein 24 %
Fett 2 %
Ballaststoffe 18 %

Erdbeersamen

Erdbeersamen stammen von der Gartenerdbeere (Fragaria × ananassa). Die ölhaltigen Saaten sind sehr klein und daher vor allem für betonte Klein(st)saatenfresser interessant.

Erdnüsse

Erdnüsse (Arachis hypogaea) sind, auch wenn sie Nüsse heißen, eigentlich Hülsenfrüchte. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie enthalten unter anderem Calcium, Magnesium, Kalium und Phosphor, aber auch viel Fett, weshalb Sie sie nur in geringem Maße verfüttern sollten. Erdnüsse zählen zu den Fettsaaten.
Achtung: Erdnüsse sind öfter durch Schimmelpilzsporen verunreinigt, die gefährliche Toxine abgeben. Inzwischen konnten schon Todesfälle bei Mäusen im Labor auf diese Verunreinigungen zurückgeführt werden. Problematisch ist hierbei, dass die Verunreinigung nicht sichtbar sein muss. Menschen haben auf die Toxine ein deutlich höhere Toleranzschwelle, so dass Sie auch bei Nüssen vorsichtig sein müssen, die Sie selbst problemlos vertragen.

Nährwerte

Kohlenhydrate 8,3%
Protein 25%
Fett 50%
Wasser 5%
Ballaststoffe 11%

F

Feldsalatsamen
Feldsalatsamen sind die Saat des Feld- oder Ackersalates oder Rapunzels (Valerianella locusta). Die ölhaltige Saat kann entweder verfüttert werden oder zur Anzucht des beliebten Salates dienen.
Fenchelsamen

Fenchelsamen sind die Saat des Fenchels (Foeniculum vulgare), er Ihnen wahrscheinlich entweder als Gewürz, Teezutat oder Gmüse vertraut ist. Außerdem gilt der Fenchel als alte Heilpflanze. In der Volksmedizin wird er unter anderem als Schleimlöser bei Husten eingesetzt, bei Verdauungsbeschwerden (besonders bei Bauchkrämpfen und Blähungen). Außerdem unterstützt er die Milchbildung und ist deshalb Bestandteil vieler Stilltees.

Unter seinen Vitalstoffen ist besonders sein hoher Gehalt an Vitamin B3 und Vitamin K interessant. Außerdem bringt er viele Mineralstoffe mit, besonders die Mengenelemente Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor sowie die Spurenelemente Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Bei Calcium und Phosphor weist die Saat zudem ein sehr günstiges Verhältnis auf.

Seinen charakteristischen Duft verdankt seinen ätherischen Ölen, darunter auch Estragol, wegen dem er neben anderen Kräutern und Gewürzen in die Diskussion geraten ist. Da Fenchel in der Regel in geringen Mengen gefüttert oder als Tee aufgebrüht wird, ist jedoch anzunehmen, dass Mäuse in einem abwechslungsreichen Futter keine bedenklichen Mengen aufnehmen.

Nährwerte

Kohlenhydrate 37 %
Protein 16 %
Fett 15 %
Wasser 9 %
Ballaststoffe 16 %

Flohsamen

Flohsamen sind die Saat der Wegerichart Plantago ovata und werden hierzulande auch als Indischer Flohsamen bezeichnet. Die Schalen werden beim Menschen zur Regulierung der Verdauung bei Verstopfung und Darmträgheit eingesetzt. Eine abführende Wirkung bei Mäuse ist – mir zumindest – nicht bekannt.

Nährwerte

Kohlenhydrate 0,5 %
Protein 15 %
Fett 6,5%
Ballaststoffe 72,9%

Foniohirse

Fonio ist keine Hirse im eigentlichen Sinne, sondern die Saat des Grases Digitaria exilis. Die recht feine Saat ist auch als Foniopaddy, Hungerreis oder Hungerhirse bekannt. Sie enthält im Proteinanteil unter anderem nennenswerte Mengen der Aminosäuren Mehionin und Cystin. Bei Vogelhaltern gilt Fonio außerdem als probates Mittel zur Behandlung und Vorbeugung einer Kokzidiose. Studien oder andere wissenschaftliche Belege dafür konnte ich allerdings nicht finden.

Foniohirse gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 81 %
Protein 8,7 %
Fett 1,1 %

G

Gerste

Saaten für Mäusefutter - GersteGerste (Hordeum vulgare), die in verschiedenen Sorten angebaut wird, gehört zu den Gräsern und ist eines der ältesten kultivierten Getreide. Ihre Körner enthalten unter anderem die Vitamine B1, B2, E und Niacin sowie Calcium, Eisen und Phosphor. Die Körner können entweder im Basisfutter lose oder als ganze Fruchtstände (ungespritzte Ähren!) angeboten werden.
Gerste zählt zu den mehlhaltigen Saaten und hat zudem einen recht hohen Proteinanteil.

Nährwerte

Kohlenhydrate 63,3 %
Protein 10 %
Rohfett 2,1 %
Ballaststoffe 9,8 %

Granatapfelkerne

Granatapfelkerne sind das Innere der Frucht des Granatapfelbaums (Punica granatum). Für Futtermischungen werden in der Regel nicht die reinen Kerne, sondern Kerne mit Fruchtfleisch angeboten. Sie sind reich an Vitaminen C und K sowie Folat und bringen darüber hinaus auch verschiedene Mineralstoffe mit.

Außerdem sind sie dicht gepackt mit sekundären Pflanzenstoffen unter anderem aus der Gruppe der Flavonoide und Tannine. Studien legen diesen unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung nahe.

Nährwerte

N.A.

Grünkern

Grünkern ist halbreif geernteter Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta). Er enthält die B-Vitamin in kleineren Menen und Vitamin K sowie nennenswerte Mengen der Spurenelemente Zink, Eisen und Mangan. Grünkern gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 63,3 %
Protein 10,8 %
Fett 2,7 %
Ballaststoffe 8,8 %

Kurkenkerne

Gurkenkerne

Gurkenkerne werden aus der Salatgurke gewonnen, einer Zuchtform der Gurke (Cucumis sativus). Die Kerne werden getrocknet und sehen dann in etwa aus wie kleine, schlanke Kürbiskerne.
Sie sind als Leckerli sehr beliebt, da die Mäuse sie ähnlich gern fressen, die Kerne jedoch nicht so fetthaltig sind wie Kürbiskerne. Trotzdem gehören sie zu den Fettsaaten.

Nährwerte

 N.A.

H

Hafer

Saaten für Mäusefutter - HaferHafer (Avena spec.) ist ein einjähriges Gras, das im Gegensatz zu Weizen, Gerste und Roggen eine Rispe als Fruchtstand besitzt.
Verglichen mit anderen Getreiden hat Hafer den höchsten Mineralstoffgehalt (u.a. an Magnesium, Eisen, Zink, Mangan, Silicium und Calcium). Außerdem enthält er die Vitamine B1, E und Folsäure. Er ist das proteinreichste Getreide, zählt aber mit einem Fettgehalt von ca. 5% noch zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 58,3 %
Rohprotein 11,4 %
Rohfett 4,8 %
Rohfasern 19,5 %
Mineralstoffe 3,2 %

Hagebuttenkerne

Hagebuttenkerne sind die Saat der Hundsrose (Rosa canina). Sie zählen zu den ölhaltigen Saaten und sind darüber hinaus reich an Vitamin C und Kieselsäure.

Nährwerte

Kohlenhydrate 63,3 %
Protein 10,8 %
Fett 2,7 %
Ballaststoffe 8,8 %

Hanfsaat

Saaten für Mäusefutter - HanfsaatDie Samen des Hanf (Cannabis sativa) sind nicht psychoaktiv, verursachen also keine Rauschzustände. Sie sind jedoch eine sehr gesunde Futterergänzung, da das Hanfprotein hauptsächlich aus dem Globulin Edestin besteht, welches besonders leicht verdaulich ist. Auch das Hanföl mit seinen vielen ungesättigten Fettsäuren ist sehr gesund. Der Hanfsamen ist zudem reich an Calcium und Phosphor.
Botanisch zählt Hanfsamen zu den Nussfrüchten.
Hanf gehört zu den ölhaltigen Saaten und sollte deshalb nur in Maßen angeboten werden. Achten Sie auf die Adipositasneigung Ihrer Tiere!

Nährwerte

Kohlenhydrate 19,5 %
Rohprotein 22,6 %
Rohfett 30,2 %
Rohfasern 11,9 %
Mineralstoffe 3,9 %

Haselnüsse

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) ist ein Birkengewächs, das in einem sommergrünen, etwa 5m hohen Strauch wächst. Sie ist in Europa und Kleinasien heimisch. Ihre Nüsse gehören zu den Fettsaaten und sollten aufgrund ihres hohen Fettgehaltes nur als Päppelfutter und Leckerli Verwendung finden.

Nährwerte

Kohlenhydrate 11%
Protein 12%
Fett 62%
Wasser 5,2 %
Ballaststoffe 8,2%

Himbeersamen

Die kleinen Samen der Himbeere (Rubus idaeus) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) sind sehr kleine, ölhaltige Samen. Der Ölanteil in der Saat ist reich an ungesättigten Fettsäuren sowie  an den Vitaminen A und E und Carotinoiden.

Aufgrund der geringen Größe eignen sie sich vor allem für ausgemachte Klein(st)saatenfresser als Abwechslung im Futter.

 

Nährwerte

N.A.

Hirsen

Hirse zählt zu den Kleinsaaten. Es gibt sie in vielen Sorten und in mehreren Formen als Futter. In Basisfuttermischungen wird das lose Korn verwendet. Zusätzlich können Sie einzelne Hirsesorten auch in Form von Kolben oder Rispen anbieten. Sie regen die Nager auf der Futtersuche zu mehr Beschäftigung an als lose Körner in der Schüssel.
Verfüttern können Sie alle Hirsesorten an alle Mäusearten, für die Kleinsaaten im Futter empfohlen werden.
Hirse enthält unter anderem die Vitamine E, A und verschiedene B-Vitamine sowie Niacin und gehört zu den mehlhaltigen Saaten mit geringem Fettanteil.

Unter anderem gibt es folgende Sorten und Arten:

  • Braune Hirse (Urochloa ramosa)
  • Fingerhirse (Eleusine coracana)
  • Foniohirse (Digitaria exilis)
  • Gabelblütige Hirse (Panicum dichotomiflorum)
  • Guinea-Hirse (Urochloa deflexa)
  • Japanhirse (Echinochloa esculenta)
  • Kodohirse (Paspalum scrobiculatum)
  • Kolbenhirse/Mannahirse/Senegalhirse (Setaria italica)
  • Kutkihirse (Panicum sumatrense)
  • Mohrenhirse/Broomcorn (Sorghum bicolor)
  • Perlhirse (Pennisetum glaucum)
  • Platahirse/Gelbe Hirse (Panicum milliaceum)
  • Rote/ Bluthirse (Panicum milaceum)
  • Silberhirse (Panicum milaceum)
  • Sowihirse (Panicum hirticaule)
  • Teff (Eragrostis tef)

Nährwerte einiger Hirsesorten:

Kolbenhirse

Kohlenhydrate 62 %
Protein 11,3 %
Fett 4,3 %
Rohfaser 7 %
Asche 3 %
Feuchtigkeit 10 %

Perlhirse

Kohlenhydrate 67 %
Protein 8–20 %
Fett 5 %

Fingerhirse

Kohlenhydrate 72%
Protein 8 %
Fett 1,2 %
Rohfaser 4,2 %
Asche 2,7 %
Feuchtigkeit 13 %

Foniohirse

Kohlenhydrate 81%
Protein 8,7 %
Fett 1,1 %
Rohfaser 1,1 %
Asche 2,1 %
Feuchtigkeit 6 %
 

K

Kanariensaat (Glanz)

Kanariensaat (Phalaris canariensis), auch Glanz oder Spitz(korn)saat genannt, ist eine längliche, glänzende Saat, die auch gut für Keimfutter verwendet werden kann.
Sie gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 52,3%
Rohprotein 14,9 %
Rohfett 5,5 %
Rohfasern 8,9 %
Mineralstoffe 6,2 %

Kardi

Kardi sind die Samen der Gemüse-Artischocke (Cynara cardunculus), die zu den Korbblütlern gehört. Sie enthalten viel Eisen und Calcium.
Jedoch zählt Kardi zu den ölhaltigen Saaten, sodass Sie sie nur in begrenztem Umfang anbieten sollten.

Nährwerte

Protein 20%
Fett 30%

Knaulgras

KnaulgrasKnaulgras (Dactylis glomerata) ist eine zu den Süßgräsern zählende, fettarme Wildsaat, die Sie im Sommer auf Wiesen auch selbst sammeln können. Es wird zwischen 10 und 120cm hoch, blüht von Mai bis Juni und bildet von Juni bis August reife Samen.
Grassamen sind ein sehr guter Bestandteil von Kleinsaatenmischungen.
Achtung: Grassamen, der nicht zur Fütterung angeboten wird, kann Pilzmittel und andere chemische Stoffe enthalten. Verzichten Sie daher darauf, zur Aussaat bestimmte Produkte zu verfüttern!

Nährwerte

Kohlenhydrate 72,7 %
Protein 13,8 %
Rohfett 4,3 %
Ballaststoffe 27,9 %

Kürbiskern

KürbiskernKürbiskerne sind die bei Nagern meist sehr beliebten Samen des Gartenkürbis (Cucurbita pepo). Mit etwa 40% Fettanteil gehören sie zu den ölhaltigen Saaten und sollten nicht zu umfangreich angeboten werden.
Jedoch stellen sie ein sehr gesundes Leckerli dar, da das Fett zum Großteil aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Zudem haben Kürbiskerne die höchste Eisenkonzentration aller Saaten. Ebenfalls erwähnenswert ist der Gehalt an Vitamine A, C und E.

Nährwerte

Kohlehydrate 4%
Protein 35%
Fett 40%

L

Leindotter

 

Nährwerte

Kohlenhydrate  %
Protein %
Rohfett %
Ballaststoffe %

Leinsaat

Leinsaat (Linum usitatissimum), auch Leinsamen, enthält unter anderem die Vitamine B1, B2, E und Nicotinsäure sowie Kieselsäure, Eisen, viele ungesättigte Fettsäuren und schwefelhaltige Aminosäuren. Allerdings schlägt der Gehalt an Fett und Blausäureglykosiden negativ zu Buche.
Da sich die enthaltenen Ballast- und Schleimstoffe positiv auf die Darmfunktion auswirken, kann Leinsaat aber in Maßen verfüttert werden. Leinsamen ist eine Fettsaat.

Nährwerte

Kohlenhydrate 0%
Protein 24,4%
Fett 31%
Wasser 6%
Ballaststoffe 35 %

M

Mais

Saaten für Mäusefutter - MaisDer ursprünglich aus Mexiko stammende Mais (Zea mays) ist ein Getreide aus der Familie der Süßgräser und wird heute in etwa 50.000 Sorten angebaut, die sich in ihrem Nährstoffgehalt signifikant unterscheiden können. Die untenstehende Tabelle ist daher als Richtwert anzusehen.
Wegen seines hohen Zuckergehaltes gilt er als Dickmacher und sollte auch nur in sehr geringen Mengen an alle zuckersensiblen und zu Adipositas neigenden Arten verfüttert werden. Eine maisbetonte Ernährung kann zu einem Mangel an bestimmten essentiellen Aminosäuren führen, die der Mais nicht enthält.
Mais gehört zu den Mehlsaaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 65%
Protein 8,5%
Fett 4%
Wasser 12 %
Ballaststoffe 9 %

Mariendistelsaat

Saaten für Mäusefutter -Mariendistel SaatDie Mariendistel (Silybum marianum) gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und wird bis zu 150cm hoch. Ihre Samen sollen leberschützend und -regenerierend wirken.
Die Mariendistel ist eine Ölsaat.

Nährwerte

Kohlenhydrate  31,8%
Protein  16,8%
Rohfett  23,9%

Milo

Milo ist der rote Samen der Sorghum-Hirse (Sorghum bicolor) und gehört zu den Süßgräsern.
Mit seinem geringen Fett- und hohen Kohlehydratanteil gehört er zu den mehlhaltigen Saaten.
Die kleinen Körner sind sehr gut für eine Kleinsaatenmischung geeignet.

Nährwerte

Kohlehydrate 70%
Protein 10%
Fett 5 %

Mohn

Mohnsaat sind die Samen des Schlafmohns (Papaver somniferum), aus welchem auch Opium gewonnen wird. Während Opium aus dem Saft der Kapseln gewonnen wird, enthält die Saat keinen nennenswerten Anteil des Opiumgrundstoffs.
Dafür ist der Calciumgehalt mit 2,475 % jedoch sehr hoch. Auch ist Mohn reich an B-Vitaminen.
Sein Fettgehalt ist mit 40 bis 50 Prozent ebenfalls sehr hoch. Damit zählt Mohn zu den ölhaltigen Saaten und sollte nur in Maßen verfüttert werden.
An den winzigen Mohnkörnern haben vorwiegend Klein(st)saatenfresser ihre Freude. Andere Nager, wie Mongolische Rennmäuse oder Vielzitzenmäuse, lassen sie meist liegen.

Nährwerte

Kohlenhydrate 4%
Protein 21%
Fett 45%

N

Nachtkerzensamen

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) stammt eigentlich aus Nordamerika, ist in Europa inzwischen aber heimisch. Ihr Öl enthält einen hohen Anteil Linolsäure.  Die sehr kleinen Körner eigenen sich nur als Zusatz für Arten, die mit dieser Korngröße auch etwas anfangen können und wollen, wie zum Beispiel Wüstenpringmäuse.
Die Nachtkerzensaat gehört zu den Ölsaaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate  20%
Protein  19%
Rohfett  30%

Nigersaat

Die kleinen, schwarzen Samen der Nigersaat gehören zu den ölhaltigen Saaten und können in geringem Umfang bevorzugt Kleinsaatenmischungen zugesetzt werden. Sie sind reich an Calcium und Phosphor.

Nährwerte

Kohlehydrate 12,7%
Protein 18,2%
Fett 40,4%
Ballaststoffe 13,5%
Mineralstoffe 3,3%

P

Paddyreis

Saaten für Mäusefutter - PaddyreisWas Tierhalter als Paddyreis kaufen können, ist schlicht der Reis (Gattung Oryza), den wir auch essen. Nur ist er nicht geschält. Reis enthält vor allem Phosphor, aber auch Eisen, Calcium und Magnesium sowie die Vitamine B1 und B2.
Paddyreis gehört zu den Mehlsaaten.
Sie können auch geschälten Reis verfüttern. Ist dieser allerdings kein Vollkornreis, fehlt ihm ein Großteil der oben aufgeführten Nährstoffe.

Nährwerte (auf geschältes Produkt gerechnet)

Kohlehydrate 77,7%
Protein 6,83%
Fett 0,62%
Ballaststoffe 1,39%

Q

Quinoa

Quinoa (Chenopodium quinoa), das auch Perureis oder Inkakorn genannt wird, gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist somit kein Getreide.
Die Körner weisen einen besonders hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren sowie an Eisen, Zink, Calcium und Phosphor auf.
Quinoa gehört mit seinem relativ geringen Fettanteil zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 55,4 %
Protein ca. 14 %
Rohfett ca. 6 %
Ballaststoffe 4,9 %

R

Roggen

Roggen (Secale cereale) gehört zu den Getreiden und zeichnet sich unter anderem durch einen hohen Gehalt an Calcium und Eisen aus. Weiter enthält er unter anderem Zink, Mangan, B-Vitamine, Folsäure und Vitamin E.
Roggen gehört zu den mehlhaltigen Saaten.

Nährwerte

Kohlenhydrate 65 %
Protein 12 %
Fett 2,5 %
Wasser 9 %
Ballaststoffe 9,5 %
Mineralstoffe 2 %

Rübsen

Rübsen (Brassica rapa), auch Rübsamen oder Rübsaat, gehört zu den Kreuzblütengewächsen. Er enthält etwa 40% Fett und zählt damit zu den ölhaltigen Saaten. Jedoch ist er auch reich an Phosphor, Kalium und Calcium. Trotzdem sollten Sie ihn wegen seines hohen Energiegehaltes nur in Maßen verfüttern.

Nährwerte

Kohlenhydrate 17,8%
Protein 20,0 %
Fett 42,6%

S

Sesam

Sesam (Sesamum indicum) gehört zur Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae) und ist vermutlich die älteste Ölpflanze der Welt. Durch seinen hohen Fettgehalt sollten Sie ihn jedoch nur in Maßen anbieten, besonders, wenn die von Ihnen gehaltenen Mäuse zur Fettleibigkeit neigen. Das enthaltene Fett ist jedoch sehr hochwertig, da es einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren enthält. Deswegen sollten Sie Sesam nicht ganz vom Speiseplan streichen.
Sesam ist gesund. Er liefert gut doppelt soviel Calcium wie Käse und enthält zudem Calcium und Phosphor im idealen Verhältnis von 2:1. Weiter ist er reich an Eisen, Magnesium und an den Vitaminen E, B1, B2 sowie an Provitamin A.

Nährwerte

Kohlehydrate 10%
Protein 20%
Fett 50%

Soja

Sojabohnen (Glycine max) sind Schmetterlingsgewächse, deren Früchte nicht nur für die menschliche Ernährung wertvoll sind. Sie enthalten ein hochwertiges Eiweiß, der Fettanteil besteht zu 85% aus ungesättigten Fettsäuren und sie sind reich an Phosphor, Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium sowie den Vitaminen A, B1, B2, B3 und E.
Soja ist mit seinem relativ hohen Fettanteil recht kalorienreich. Daher sollte er nur in Maßen verfüttert werden.

Nähwerte

Kohlehydrate 6%
Protein 37 %
Fett 18 %
Ballaststoffe 22%

Sonnenblumenkerne

Saaten für Mäusefutter - Sonnenblumenkerne SBKDie Samen der Korbblütler (Helianthus annuus) können Sie entweder lose als Beimischung im Grundfutter oder als kompletten Fruchtstand anbieten, aus dem sich die Tiere selbst bedienen können.
Sonnenblumenkerne gehören zu den ölhaltigen Saaten. Sie sollten sie daher nur in Maßen verfüttern. Für Arten, die zu Fettleibigkeit neigen, sollten die Kerne ein gesundes Leckerli bleiben, denn das enthaltene Fett enthält über 90% ungesättigte Fettsäuren.
Sonnenblumenkerne sind reich an Vitamin E (ca. 30 mg in 100 g) und den anderen fettlöslichen Vitaminen A, D und K. Hinzu kommen die Mineralien und Spurenelemente Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium und Folsäure.

Nährwerte

Kohlehydrate 18%
Protein 24%
Fett 50%

W

Weizen

Vom Weizen (Triticum spec.) werden weltweit verschiedene Arten angebaut. Das Getreide ist besonders reich an Vitamin B1, B2, B6, Karotin, Magnesium, Kalium, Magnesium und Kieselsäure und ist daher unter anderem gut für das Nervensystem der Tiere.
Weizen gehört durch seinen hohen Kohlehydratanteil zu den mehlhaltigen Saaten. Auch der Proteingehalt in Weizen ist relativ hoch.

Nährwerte

Kohlenhydrate 61 %
Protein 11,4 %
Rohfett 2 %
Ballaststoffe 10,4 %

 

Z

Zichoriensaat

Zichoriensaat sind die Samen der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie gehört zu den Ölsaaten.