Category Archives: Alltagsblüten

Ach komm, der Karton geht doch!

WaldmausEs gibt unter den Mäusehaltern und noch häufiger unter den Unverhofft-Mausbesitzern eine wunderbar entspannte Haltung zum Mäusetransport. Entweder haben sie aufgrund der Spontaneität, mit der sie zur Maus kommen, keine richtige Transportbox – oder sie meinen, das Universum sei ihnen gnädig und sie brauchen einfach keine. Ein Karton reicht doch. Wer länger Mäuse hat, ahnt es schon: Das kann nicht gut gehen. Ok, es gibt auch extrem faule Mäuse. Die kann man über 500km im Karton spazieren fahren. Ein paar Highlights, was bei weniger faulen Mäusen passiert, hab ich hier für Euch gesammelt.

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Die Sache mit dem Ponyhof

Verletzte StreifenmausMäuse, Zwerghamster, Zwergschläfer und Co. … Die sind ja soooooooo niedlich! Ja, sind sie wirklich. Klein, plüschig und große, meist schwarze Kulleraugen. Kindchenschema auf vier Beinen – mitunter ein Leben lang. Und was machen wir Menschen? Wir fallen voll drauf rein. Kindchenschema heißt, sie sind einfach süß und was so süß ist, muss ganz lieb sein. Das Problem: Es hat den Kurzen noch keiner gesagt. Deshalb fallen Nagerhalter manchmal aus allen Wolken, was sie sich da für Monster ins Haus geholt haben.

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Die passen da nicht durch

Hirschmäuse (Peromyscus maniculatus)Mäuse in der Unterwäsche, Zwergschläfer in der Milch, Schaben zwischen den Lebkuchen oder Heimchen hinter der Einbauküche … Es gibt so Dinge im Leben eines Nagerhalters, auf die könnte man gut und gerne verzichten. Brauchen tut die nämlich höchstens das Umfeld der Opfer – zur allgemeinen Erheiterung. Die hat ihren Ausgang nur allzu oft in einem Satz: “Die passen da nicht durch.” Sprach’s und das Unglück nimmt seinen Lauf.

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Parasitenparanoia

Gelbe MilbeKrätzmilben, Haarbalgmilben, Läuse, Haarlinge, Rattenmilbe, Rote Vogelmilbe, Flöhe … Naaa, juckt es Euch schon? Wer schon einmal Bekanntschaft mit einem Lästling dieser kurzen Liste gemacht hat, wird sich vermutlich grad instinktiv gekratzt haben. Das ist völlig normal. Ihr befindet Euch also in bester Gesellschaft. Keiner mag sie, aber (fast) jeder hat sie irgendwann an seinen Tieren: Parasiten.

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Sinn und Unsinn von §1 der Mausordnung

ratte hinter gittern“Fass da nicht dran!” Ich möchte nicht wissen, wie oft ich diesen Satz schon gesagt habe. Nein, nicht zu meinem Kind, sondern zu erwachsenen Leuten. Es gibt in diesem Haushalt ein ungeschriebenes Gesetz, die Mausordnung. Und §1, Abs.1 davon besagt: “Das Gitter der Mäusegehege wird nicht angegriffelt! Wenn Ihr was von den Tieren wollt, macht die Tür auf oder guckt durchs Gitter.” Aber irgendwie hat Gehegegitter eine geradezu mag(net)ische Anziehungskraft.

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Mäuse und Quantenphysik

RötelmausMäuse sind Quantenteilchen. Da bin ich mir ganz sicher! Wer sich schon mal mit Quantenphysik beschäftigt hat, kennt das Bild: Solange man hinguckt, kocht das Wasser im Quantenkessel nicht. Erst wenn man sich wegdreht, pfeift das Kesselchen.

Mit Mäusen ist das ähnlich. Am besten lässt sich das in Vergesellschaftungen und bei nicht ganz stabilen Gruppen beobachten. Kaum dreht man sich um, ertönt lautstarkes Gepiepse, Gemecker und Gezeter. Je nach Qualität der Geräuschkulisse geht man dann entsetzt von aus, dass sich die plüschigen, kleinen Lieblingsnager grad gegenseitig umbringen oder es zumindest versuchen – und guckt natürlich sofort, was los ist, um notfalls lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können.

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